Auswahl von der "Techno Ruhr International" als IGA Projekt zu spät!

Nachträgliche Auswahl von der „Techno Ruhr International“ als Herner IGA Projekt kommt zu spät

Die internationale Gartenausstellung findet im Zeitraum vom April bis Oktober 2027 statt. Bis dahin wird der für Blumenthal geplante Bebauungsplan sicher nicht verabschiedet sein, schon gar nicht der sogenannte Blumenthalpark fertiggestellt sein.

Die internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet bietet viele Highlights.

Kern sind die sogenannten „Zukunftsgärten“ in Duisburg, Gelsenkirchen, Emscherland, Dortmund und Lünen. Herne ist bei den Zukunftsgärten nicht dabei und spielt nur ein Randdasein. Ein Verweis von Herrn Dr. Dudda auf den Zukunftsgarten „Emscherland“ ist ein Verweis auf den Park und die Gärten am Wasserkreuz Castrop-Rauxel. Mit den bereits in Realisierung befindlichen tollen Zukunftsgärten kann das medial aufgeblasene Label der „Techno Ruhr International“ als IGA Projekt nicht mithalten. Der Blumenthalpark bleibt ein Park auf einem Sicherungsbauwerk für Altlasten.  
Zu begrüßen ist sicher das Projekt der „Neuen Emscher-Promenade“ von Castrop-Rauxel über Recklinghausen und Herne bis nach Herten. Die Verbindung der Städte entlang der Promenade bietet verbesserte Wege und neue Brücken. Nicht mehr und nicht weniger.
Ein Schwerpunktthema der IGA ist auch die Biodiversität mit der Verbindung von Mensch und Industrienatur. Industrienatur gerade mit dieser bundesweiten Bedeutung auf Blumenthal ist eben nicht, wie von Herrn Dr. Dudda proklamiert, eine devastierte Fläche oder gar Ödland, sondern ein Schwerpunktthema der IGA.

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