Bürgerinitiative Bielefelder Straße
Die BI Bielefelder Straße hat sich gegründet, als im Sommer 2024 bekannt wurde, dass die „Deutsche Reihenhaus“ dort eine sehr verdichtete Ein- und Mehrfamilienhausbebauung plante. Die Versiegelung von unbelastetem Boden mit einer so geplanten Bebauung steht gegen eine klimafolgenangepasste Stadtentwicklung im Bezirk Eickel und hat die Anwohner motiviert, sich in einer Bürgerinitiative zu organisieren.
In Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Mehr Lebensqualität Herne e. V. setzen wir uns für den Erhalt der Naturfläche im Innenstadtbereich ein.
Haben Sie Fragen? Sprechen Sie mich gerne an!
Ihr Lukas Fronz
Sprecher BI Bielefelder Straße
BI Bielefelder Straße - Vision
Die Brache hinter der Bielefelder Straße soll als qualifizierte Grünfläche mit teilweiser Nutzung für Urban Gardening und mit Baumbestand (Tiny Forests) und Flächen mit Wildnischarakter genutzt werden. So wird sie im Sinne des Klimaschutzes, aber vor allem auch bei der Klimafolgenanpassung für das Quartier und die ganze Stadt wirksam bleiben. Gleichzeitig können die sozialen Aspekte der parkähnlichen Gesamtgestalt und des Urban Gardenings nachbarschaftlich und integrativ wirken.
Die jetzt schon vorhandene Artenvielfalt wird sich im Zusammenwirken mit der großen Fläche der Zeche Blumenthal noch erweitern und stabilisieren.
BI Bielefelder Straße - Gründung
Den Anwohnern war bereits aufgefallen, dass die Fläche neu genutzt werden sollte: Sie wurde gerodet, erste Bäume fielen und Bodenproben wurden entnommen. Die erste Veranstaltung in der Reihe der „Bürgerdialoge“ im Mai 2024 gab dann den Impuls zur Gründung der Bürgerinitiative: Die Pläne der Deutschen Reihenhaus, einen großen Teil der Fläche in stark verdichteter Bauweise mit Ein- und Mehrfamilienhäusern zu bebauen, wurden vorgestellt.
Von den Veranstaltern des Bürgerdialogs wurde den anwesenden Anwohnern nahegelegt, sich zusammenzuschließen, um ihre Bedenken der Kommunalpolitik nahezubringen. Im Juli gründete sich die „Bürgerinitiative Bielefelder Straße“ mit rund 30 Menschen, um den Widerstand gegen die Bebauung der Fläche publik zu machen.