BI Zechenweg - Vision
Die gutnachbarschaftliche Misch-Nutzung (Gewerbe und Wohnen) im Plangebiet des Bebauungsplans 243 Gelsenkircher Str. / Zechenweg in Herne-Wanne, soll entsprechend dem Wunsch der Eigentümer*innen und Bewohner*innen für ansässige Kleinbetriebe und zur privaten Nutzung von liebevoll gestalteten Grünflächen und Privatgärten durch die Bewohner*innen erhalten bleiben!
Im Sinne einer klimafolgengerechten, nachhaltigen und gesundheitserhaltenden/ -fördernden Nutzung der Grundstücke im Plangebiet soll den Eigentümer*innen und Bewohner*innen die Möglichkeit erhalten bleiben, eigeninitiativ die vorhandenen Flächen mit Unterstützung der Stadt Herne zu einer „Grünen Frischluft-Oase“ weiter auszubauen.
Die verkehrsberuhigte Gelsenkircher Spiel-Straße soll als Begegnungs- und grüne Verweilfläche bleiben und als solche ausgebaut werden.
Der soziale Zusammenhalt der Anwohner im Plangebiet bleibt durch die Fortführung der gutnachbarschaftlichen Flächennutzung erhalten und langfristig gefördert
und die auf Eigeninitiative der Anwohner basierenden Maßnahmen zum Ausbau der Kleingärtnerei und Grünflächengestaltung wird der
Folgenschwere Vernichtung von „privaten“ Grünflächen in Bezug auf soziologische, Umwelt- und Naturschutz-relevante, Klima- und Artenschutz-relevante sowie Gesundheits-relevante Aspekte
Eine für Wanne lebensnotwendige Frisch- und Kühlluftschneise wird zugebaut. Gerade der Bezirk Wanne leidet nachweislich schon jetzt an „Überhitzung“,
Mit zusätzlichen 350 KFZ-Bewegungen pro Tag wird die „verkehrsberuhigte“ Gelsenkircher Straße zur völlig überlasteten Hauptverkehrsstraße mit unzumutbarer, gesundheitsgefährdender Emissions- und Lärmbelastung für alle (!) Anwohner auch angrenzender Straßen. Ein tägliches Verkehrschaos ist zu erwarten.
Den Bewohnern der neu geplanten Gebäude entlang der Berliner Straße werden unakzeptable Wohnbedingungen zugemutet (Fensteröffnung tagsüber nicht gestattet!)
Die Errichtung einer Erschließungsstraße in Zusammenhang mit den neun zusätzlichen Gebäuden steht für über 5000 qm „versiegelte“ Flächen. Das schon jetzt nachweislich Starkregen-gefährdete Gebiet wird zum erhöhten Risiko für alle (!) Bewohner im Plangebiet. Allein die Erschließungsstraße mit mehr als 2500 qm wird die Überhitzungssituation unzumutbar verstärken.